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Häufige Fragen und Antworten

F: Welche Betriebssysteme unterstützt Rembo/mySHN®?

A: Auf dem Server können Windows 2000 und 2003 Server, Linux sowie Solaris zum Einsatz kommen (die Nutzung von Windows NT Server ist möglich wird jedoch nicht offiziell unterstützt). Bei den Clientbetriebssystemen (insbesondere bei der Softwareverteilung) haben Sie die Wahl zwischen Windows 9x / NT / 2000 / XP / Vista, DOS und Linux.


F: Muss ich für jede unterschiedliche Hardware ein eigenes Image pflegen?
A: Nein, mit Rembo/mySHN® können Sie Software auch auf vollkommen unterschiedliche Hardware verteilen (siehe auch unter Imagevereinheitlichung).

F: Brauche ich am Server für jedes neue Image 1-2 GB zusätzlichen Speicherplatz?
A: Nein, Rembo/mySHN® speichert die Images intelligent und Platz sparend. Ein Image besteht dabei aus einem Inhaltsverzeichnis und vielen einzelnen Dateien, die in einer Datenbank gespeichert werden. Für jede Datei wird eine eindeutige MD5-Prüfsumme berechnet, so dass jede Datei auch nur ein einziges Mal in der Datenbank gespeichert wird.

F: Geht das bestehende Image verloren, wenn ich ein neues Image erzeuge?
A: Nein, aufgrund der intelligenten Speicherung von Images, können Sie Hunderte von Images auf dem Server speichern. Immer wenn Sie ein Image erzeugen, handelt es sich um ein neues Image auf dem Server und sämtliche bestehenden Images bleiben erhalten. Sie können also vollkommen ohne Risiko Images erzeugen und im Fehlerfall innerhalb von Sekunden wieder zum vorherigen Zustand zurückkehren.

F: Wieso kann Rembo/mySHN® so schnell Images erzeugen?
A: Rembo/mySHN® erzeugt beim Imaging zunächst ein Inhaltsverzeichnis von den Dateien und Ordnern auf der Festplatte des Computers, von dem Sie das Image erzeugen. Dieses Inhaltsverzeichnis beinhaltet Datei- und Ordnernamen und deren jeweilige MD5-Prüfsumme. Dieses Inhaltsverzeichnis wird im zweiten Schritt auf den Server kopiert und analysiert. Im letzten Schritt werden dann nur die Dateien auf den Server kopiert, deren MD5-Prüfsumme sich geändert hat oder die zuvor noch nicht vorhanden waren. Es werden folglich nur die absolut nötigen Informationen auf den Server übertragen, was zu einer minimierten Client-, Server- und Netzauslastung führt.

F: Kann ich das Disaster Recovery bzw. die Selbstheilung auch abschalten?
A: Ja, über die mySHN ManagementConsole können Sie die wichtigsten Funktionen von Rembo/mySHN® zentral steuern. Sie können den Schutz für eine Gruppe von Rechnern oder auch für einzelne Computer abschalten.

F: Was ist eine MD5-Prüfsumme?
A: Die MD5-Prüfsumme ist eine Signatur, die Rembo/mySHN® für Dateien und Ordner anhand deren Inhalt berechnet. Über die MD5-Prüfsumme stellt Rembo/mySHN® fest, ob die Datei verändert wurde.

F: Kann man bei Rembo/mySHN® auf den Clients auf einen Virenscanner verzichten?
A: Prinzipiell ja, denn die Arbeitsstation wird bei jedem Start restauriert, so dass auch jeder Virus sofort wieder entfernt wird. Selbst wenn Sie einen Virus mit in einem Image auf andere Computer verteilen würden, könnten Sie zu jeder Zeit wieder zu einem vorherigen Zustand bzw. einem älteren Image zurückkehren.
Es ist jedoch trotzdem sinnvoll einen Virenscanner auf den Computern einzusetzen, weil Sie damit verhindern, dass Viren im laufenden Betrieb über Disketten, USB-Sticks oder andere mobile Speichermedien verbreitet werden. Auf eine ständige Aktualisierung der Signaturen des Virenscanners kann auf den Clients jedoch verzichtet werden.

F: Was bedeutet PXE?
A: PXE steht für "Preboot eXecution Environment" und ist bei allen hochwertigen Netzwerkkarten als Produktmerkmal vorhanden. Vereinfacht ausgedrückt ist es die Eigenschaft einer Netzwerkkarte, einen Rechner mittels einer Datei aus dem Netzwerk starten zu können. Der Rechner nimmt bei diesem Vorgang eine Verbindung zu einem Netzwerkserver auf und lädt von diesem ein minimales Betriebssystem. Über dieses minimale Betriebssystem können dann verschiedene Operationen wie die Partitionierung und Formatierung der Festplatten oder das Laden eines normalen Betriebssystems ausgeführt werden.
PXE ist die Grundlage aller großen Managementsysteme und fast jeder viele Jahre alte Markencomputer (Fujitsu-Siemens, IBM, HP, Compaq) beherrscht schon diesen Standard, ebenso alle neuen Computer und vor allem auch Notebooks mit integrierten Netzwerkkarten. Auch wenn die Hersteller damit nicht werben oder das Produktmerkmal "PXE" in den meisten Datenblättern nicht auftaucht, beherrscht die überwiegende Mehrzahl der Computer mit eingebauter Netzwerkkarte diesen Standard.

F: Wie stelle ich fest, ob meine Computer PXE beherrschen?
A: Wenn sich die Netzwerkkarte auf dem Mainboard Ihres Computers befindet, dann sollte im BIOS Ihres Computers eine Option zu finden sein, über die Sie die Netzwerkkarte aktivieren oder deaktivieren und eventuell auch eine weitere Option, in der Sie das Bootrom aktivieren oder deaktivieren. Grundsätzlich muss eine Option "Boot from LAN" oder ähnlich im Bereich der Bootreihenfolge vorhanden sein. Es ist auch möglich, dass die Geräte in der Bootreihenfolge namentlich dargestellt werden. PXE-Netzwerkkarten erscheinen dann oft als "Boot Agent" oder "IBA ..." (Intel Boot Agent), "MBA..." (Managed Boot Agent) oder ähnlich. Mehr Informationen finden Sie im Handbuch des Computers oder des Mainboards.
Bei gesteckten Netzwerkkarten müssen Sie sowohl die Bootreihenfolgen im BIOS des Computers entsprechend ändern, als auch eventuell notwendige Einstellungen im BIOS der Karte selbst vornehmen. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung der Netzwerkkarte.

 
     
 
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